Parodontose

Die meisten Patienten mit Zahnfleischproblemen leiden an Parodontitis, einer Entzündung des Zahnfleisches. Bekannter jedoch ist der Begriff Parodontose, den wir der Einfachheit halber beibehalten.
 

Warnsignale sind:
Ab dem 30. Lebensjahr gehen mehr Zähne durch Zahnfleischerkrankungen (Parodontose) verloren als durch Zahnfäule (Karies).
In unserer Mundhöhle gibt es eine Fülle verschiedener Bakterien, die sich unentwegt auf der Zahnoberfläche ansiedeln. Durch den Einfluss des Speichels verhärtet sich der Belag (= Plaque) zu Zahnstein, welcher durch die Zahnbürste nicht mehr zu entfernen ist. Der harte Belag reizt das empfindliche Zahnfleisch, während gleichzeitig die durch die Plaquebakterien produzierten Giftstoffe in das angrenzende Zahnfleisch wandern und hier Schwellung und Rötung des Zahnfleisches hervorrufen.
 
Diese leichtere Form der Entzündung wird Gingivitis genannt und ist durch eine gründliche Entfernung der Plaque leicht und vollständig zu beheben. Wird der Zahnbelag jedoch nicht professionell entfernt - dies ist in der Regel nur durch den Zahnarzt möglich - entsteht aus der Gingivitis eine Parodontose. Die Entzündung greift dann allmählich auf den gesamten Zahnhalteapparat über.
Als Folgeerscheinung kommt es zu unangenehmem Mundgeruch, häufigem Zahnfleischbluten und am Ende zum Zahnausfall.
 
Verlauf einer Parodontitis:
1. Entzündung des Zahnfleisches
(Gingivitis)
 
Merkmale:
  • Zahnfleischbluten
  • Mundgeruch
  • temperaturempfindliche Zähne
  • 3. Zerstörung des Zahnhalteapparates
     
    Merkmale:
  • Austritt von Eiter
  • Verlust der stützenden Knochens
  • stark zurückgebildetes Zahnfleisch
  • Lockerung der Zähne
  • 2. Beläge und Konkremente
     
    Merkmale:
  • Zahnfleischschwund
  • Entzündungen
  • verfärbung der Zähne
  • Beläge mit verhärteten Anteilen (Konkremente)
  • 4. Drohender Zahnverlust
     
    Merkmale:
  • die Zahnfleischtaschen bestehen nur noch aus entzündlich verändertem Bindegewebe mit eitrigen Abszessen
  • der Knochenabbau schreitet voran - dadurch deutlich gelockerte Zähne bis hin zu Zahnverlust
  •  
    Was können wir für Sie dagegen tun?
    Unsere speziell dafür geschulten Hygieneassistentinnen entfernen den Zahnstein oberhalb und auch unterhalb des Zahnfleisches. Sie befreien die Zähne mit Spezialgeräten von Verfärbungen und glätten sie mit Polierpasten - das verlangsamt das neuerliche Auftreten von Verfärbungen. Den Behandlungsfortschritt könne Sie bereits nach wenigen Sitzungen feststellen - das zuvor blutende und oft schmerzende Zahnfleisch wird straffer, blutet nicht mehr und man hat einen frischen Atem! Die Schmerzen verschwinden und lockere Zähne bis zu einem gewissen Stadium, werden wieder fest.
     
    Nicht alle Formen der Parodontose können mit dieser Technik behandelt werden, wohl aber die meisten. In einigen Fällen müssen chirurgische Eingriffe durchgeführt werden, in anderen wird antibiotisch behandelt. Es besteht die Möglichkeit, die Art der schädigenden Keime durch verschieden Tests festzustellen.
     
    Wichtig: Die meisten Formen von Zahnfleischerkrankungen verlaufen in Schüben!
    Gegenmaßnahmen können daher nur durch regelmäßige Kontrollen beim Zahnarzt ergriffen werden.
     
    Wussten Sie, daß Schwangere mit einer Parodontose ein siebenfach - erhöhtes Risiko für Frühgeburten haben?
    (Schwangerschaft und Zahnarzt)
     
    Oder daß das Risiko für ein Herz-Kreislauferkrankungen sich um das 5-fache erhöht, wenn Sie unter Parodontose leiden?
    (Krank durch Zähne)
     
    Parodontose kann erfolgreich behandelt werden!
     
    Zögern Sie nicht, rufen Sie noch heute an.
    Tel.: (0316) 69 54 00 Fax: DW 18 (Die Vorwahl für Österreich ist 0043) und vereinbaren Sie Ihr persönliches Beratungsgespräch mit uns.
     
    Oder senden Sie uns ein E-Mail (praxis@dr-hahn.at).
     
    Wir freuen uns darauf!