Problem: Metalle im Mund

Über das am häufigsten im Mund verwendete "Metall", das Amalgam, verweisen wir auf unsere Seite Amalgam richtig entfernen.
 
Viele Menschen haben jedoch noch andere Metalle im Mund, ohne dies zu wissen. Nämlich in Form von Kronen, Brücken, Stiftzähnen, Schrauben bei Höckeraufbauten etc...
Dies ist vielen Patienten nicht bewußt, da das Metall nicht sichtbar ist. Trotzdem kommt es zwangsläufig zum Auftreten eines einfachen physikalischen Phänomens, dem sogenannten Batterieeffekt. Was bedeutet das?
Zwischen Metallen unterschiedlicher Edelheit (Gold ist edler als z.B. Amalgam oder Palladium, ein häufig verwendeter Werkstoff) kommt es zum fließen von Strom. Warum?
Durch den Speichel, der die Funktion eines sogenannten Elektrolyts hat, fließt Strom vom unedleren zum edleren Metall. Viele Patienten beschreiben dieses Stromgefühl sehr präzise, nachdem sie einen Zahnersatz bekommen haben. Andere bemerken einfach ein unangenehmes Gefühl nach Erhalt von Zahnersatz. Dieses Gefühl wird oft mit salzig bis bitter beschrieben. Besonders deutlich bemerken viele Patienten diesen Effekt beim Vorhandensein von stark sauren Nahrungsbestandteilen wie Essig oder Zitronensäure im Mund. Andere Patienten tragen ihren Zahnersatz dadurch nur zum Essen oder in der Öffentlichkeit, um diesen dann zuhause sofort wieder herauszunehmen. Der Batterieeffekt hat auch zur Folge, dass Metallbestandteile, sogenannte Ionen, aus der niederwertigeren Verbindung herausgelöst werden und sich über die Blut- und Lymphbahn im Körper verbreiten. Auf der anderen Seite führt dies durch Korossion zur allmählichen Auflösung des niederwertigeren Metalls.
 
Ob für Sie eine völlig metallfreie Zahnsanierung die optimale Lösung darstellt, kann nur in einem persönlichen Beratungsgespräch ermittelt werden.
 
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